Zuerst das Ausmaß des Stromausfalls prüfen
Schauen Sie zunächst, ob auch Nachbargebäude, Straßenbeleuchtung oder der Hausflur betroffen sind. Ist ein größerer Bereich dunkel, kann eine Störung im öffentlichen Netz vorliegen. Bleibt der Ausfall auf die eigene Wohnung, das Haus oder einzelne Räume begrenzt, liegt die Ursache wahrscheinlich innerhalb der Gebäudeinstallation oder an einem angeschlossenen Gerät.
Notieren Sie, welche Räume und Funktionen betroffen sind. Diese Information hilft dem Elektriker, den möglichen Stromkreis einzugrenzen.
Warnzeichen, bei denen Abstand wichtig ist
Rauch, sichtbare Funken, Brandgeruch, ungewöhnliche Geräusche oder starke Wärmeentwicklung sind keine normalen Begleiterscheinungen. Berühren Sie in dieser Situation keine Steckdosen, Leitungen oder Verteilungen. Bei Feuer oder unmittelbarer Gefahr ist der Notruf 112 zuständig.
Öffnen Sie keine Verteilung und entfernen Sie keine Abdeckungen. Arbeiten an elektrischen Anlagen gehören in die Hände von Fachkräften.
Diese Informationen helfen beim Anruf
Halten Sie die vollständige Adresse, eine Rückrufnummer, den Zeitpunkt des Ausfalls und den betroffenen Bereich bereit. Teilen Sie mit, ob eine Sicherung oder ein Schutzschalter ausgelöst hat und ob unmittelbar zuvor ein Gerät eingeschaltet oder eine Arbeit durchgeführt wurde.
Je genauer die Beobachtungen sind, desto besser lässt sich die Situation vor dem Einsatz einordnen.
Was Sie vermeiden sollten
Eine wiederholt auslösende Sicherung sollte nicht immer wieder eingeschaltet werden. Auch provisorische Verlängerungen oder das Umklemmen von Geräten können die Ursache verschleiern und zusätzliche Risiken schaffen.
Wenn ein bestimmtes Gerät eindeutig mit der Störung zusammenhängt, sollte es bis zur Prüfung nicht weiter betrieben werden.
Bei einer akuten Störung ist das Kontaktformular nicht geeignet. Rufen Sie den 24/7-Notdienst direkt unter +49 163 449 65 89 an.
